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Cash-Injektion statt Krisen-Geseier: Autohaus Hornung zückt den Füllfederhalter für die Belegschaft

Während anderswo die Rotstifte glühen und die Bilanzen aussehen wie ein Jackson Pollock nach einem schlechten Tag, schaltet das Autohaus Hornung in Garmisch-Partenkirchen in den Angriffsmodus. Statt in den Chor der ewigen Nörgler einzustimmen, spendiert der Mobilitäts-Gigant seinen 300 Mitarbeitern eine Sonderzahlung zur Urlaubszeit. Ein feuchter Händedruck der Wertschätzung, der zeigt: Wer gute Leute hat, lässt sie nicht im Regen stehen, sondern gibt ihnen lieber einen Regenschirm aus soliden Euros. Das ist kein Boni-Geflüster, das ist ein klares Statement für den Standort und die Mannschaft, die den Laden am Laufen hält. Chapeau!

Man kennt das ja: Die Konjunktur hat einen leichten Schnupfen, und schon werden die Gesichter in den Chefetagen länger als die A7. Nicht so bei der Unternehmensgruppe Hornung in Garmisch-Partenkirchen. Hier, wo die Berge noch wissen, was Anstand bedeutet, hat man offenbar das Memo gelesen, dass Panik noch nie ein guter Berater war. Im großen Jubeljahr, dem 75., hätte man rechtlich den Rotstift beim Urlaubsgeld ansetzen können. Doch Firmenchef Robert Seidl und die Gesellschafter Theresa und Florian Hornung sind offensichtlich aus einem anderen Holz geschnitzt. Anstatt zu kürzen, wurde der Stift gezückt, um der gesamten 300-köpfigen Belegschaft eine Sonderzahlung aufs Konto zu beamen. Das ist nicht nur eine Geste, das ist gelebte Unternehmenskultur. Eine klare Ansage an all die Zauderer und Zögerer: Wer Gas gibt, muss auch den Tank voll haben. Bei Hornung sind das nicht nur die Autos in der Auslage, sondern vor allem die Menschen dahinter. Ein Hoch auf die, die nicht nur über Wertschätzung reden, sondern sie auch überweisen können. In einer Zeit, in der 'freiwillige Leistung' oft klingt wie eine Drohung, ist das ein Fels in der Brandung des ökonomischen Wehklagens. So geht Zuversicht, so geht Zukunft.
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