In einer Zeit, in der man sich Pizza per App bestellt und seinen Partner per App findet, fragt man sich ja schon, warum man für Behördengänge immer noch das Haus verlassen muss. In Weilheim hat man sich das anscheinend auch gefragt und die Antwort lautet: Muss man nicht immer! Die 'Weilheim App' ist da, und sie ist so etwas wie das Schweizer Taschenmesser für den modernen Bürger. Eine Progressive Web App, für die man nicht mal den Umweg über einen App-Store gehen muss. Das ist schlank, das ist smart, das ist bürgerfreundlich. Man hat quasi das Rathaus in der Hosentasche, nur ohne den Geruch von altem Papier und Bohnerwachs. Man will wissen, wann der Müll abgeholt wird? Klick. Man braucht die Öffnungszeiten vom Amt? Klick. Das ist die Art von Digitalisierung, die den Menschen dient und nicht umgekehrt. Hier wird nicht einfach nur ein Trend mitgemacht, hier wird der Alltag der Bürger aktiv erleichtert. Und das Beste: Man spart sich den einen oder anderen Anruf oder Gang zur Behörde und damit Zeit und Nerven. Das ist doch mal ein Service, der sich gewaschen hat. Weilheim zeigt, wie man Verwaltung im 21. Jahrhundert buchstabiert: A-P-P. So einfach kann's gehen.
Das Jugend-Theaterprojekt 'Icebreaker' zum Thema Depression im Landkreis Weilheim-Schongau wird nach großem Erfolg vom Kreistag weiter gefördert. Starkes Stück! Das Jugend-Theaterprojekt 'Icebreaker' in WM-SOG geht weiter! Wer glaubt, im Kreistag geht es nur um Schotterwege und Abwassersatzungen, der irrt gewaltig. Manchmal, ja manchmal, geht es da auch richtig ans Herz. So geschehen im Jugendhilfeausschuss des Landkreises Weilheim-Schongau. Auf der Tagesordnung: Ein Projekt mit dem coolen Namen 'Icebreaker'. Und der Name ist Programm. Ein interaktives Theaterstück, von Jugendlichen für Jugendliche, das ein Thema anpackt, das sonst gerne unter den Teppich gekehrt wird: Depression im Jugendalter. Statt Betroffenheitslyrik gibt es hier echte Dialoge, statt erhobenem Zeigefinger gibt es Empathie. Das Ziel: Das Eis brechen, Aufklärung schaffen und Prävention stärken. Und wie es scheint, funktioniert das grandios. Die Berichte aus den Schulen sind voll des Lobes. Die Ausschussmitglieder zeigten sich tief beeindruckt. Einstimmig wurde beschlossen: Das Ding muss weitergehen! Die Förderung wird nicht nur fortgesetzt, sondern sogar ausgeweitet. Ein klares Signal, dass man die Sorgen und Nöte der jungen Generation ernst nimmt. Hier wird nicht nur geredet, hier wird gehandelt. Ein echtes Leuchtturmprojekt, das beweist: Kommunalpolitik kann auch Seelsorge. Und das ist verdammt positiv.
Der Stadtrat Bad Tölz beschließt einen 'Digital-Pakt für Senioren' mit kostenlosen Tablet-Kursen und Technik-Hilfe, um die digitale Teilhabe Älterer zu fördern. Surfen statt Stricken! Wer sagt denn, dass das Internet nur was für junge Hüpfer ist? In Bad Tölz weht ein neuer, digitaler Wind, und der bläst direkt in Richtung der Generation 'Kännchen Kaffee'. Der Stadtrat hat nämlich in einer Anwandlung von generationenübergreifender Genialität den 'Digital-Pakt für Senioren' beschlossen. Einstimmig, versteht sich. Was das heißt? Die Stadt spendiert den Omas und Opas den Freifahrtschein auf die Datenautobahn. Es gibt kostenlose Kurse, in denen das Wischen auf dem Tablet erklärt wird, ohne dass man sich die Finger bricht. Es wird eine Technik-Sprechstunde eingerichtet, bei der geduldige Ehrenamtliche erklären, warum der Drucker mal wieder streikt oder wie man Fotos von den Enkeln per WhatsApp empfängt. Und obendrauf gibt's freies WLAN in den Seniorenclubs. Das ist mehr als nur ein bisschen Technik-Förderung. Das ist ein Frontalangriff auf die Einsamkeit. Ein Hoch auf die Tölzer Stadtväter und -mütter, die erkannt haben, dass 'online sein' im besten Fall 'nicht alleine sein' bedeutet. So macht man Politik, die ankommt – und zwar bis ins letzte Seniorenstift.