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Die Tölzer Tüftler-Tragödie: Wenn der Heimwerker-Traum explodiert
Manchmal klopft nicht das Schicksal, sondern das Sondereinsatzkommando. Diese Lektion lernten nun zwei Herren in Bad Tölz, die offenbar ein etwas zu lockeres Verständnis vom Betäubungsmittelgesetz hatten. Bei einer Wohnungsdurchsuchung stießen die Ermittler auf ein beeindruckendes Sortiment: Amphetamine, eine Cannabis-Aufzuchtanlage und eine Waffensammlung, die jeden Actionfilm-Regisseur neidisch machen würde. Der 44-jährige Bewohner darf seine Geschäftsideen nun in einer Justizvollzugsanstalt weiterentwickeln. Ein klares Zeichen, dass der Freistaat Bayern bei der Drogenpolitik so entspannt ist wie ein Bär auf der Jagd. Manchmal ist der Traum vom schnellen Geld eben ganz schnell ausgeträumt.
Ach, der menschliche Erfindergeist! Wo wären wir ohne ihn? Vermutlich nicht mit einem Polizeieinsatz samt Hubschrauber am Sportplatz in Münsing. Dort hat ein 28-jähriger Hobby-Tüftler am Montagabend unter Beweis gestellt, dass zwischen Genie und 'Was-zur-Hölle-war-das?' oft nur ein schmaler Grat liegt. Mit einer Eigenkonstruktion, die man wohlwollend als 'Schussvorrichtung' bezeichnen kann, wollte er vermutlich Großes vollbringen. Was genau, das ermittelt nun die Kripo Weilheim. Das Ergebnis seines Experiments war jedenfalls beeindruckend, wenn auch nicht im gewünschten Sinne: Ein lauter Knall, eine schwere Verletzung und ein prompter Transport ins Krankenhaus. Man muss dem jungen Mann zugutehalten: Er geht für seine Leidenschaft anscheinend an die Grenzen. Dass diese Grenze kurz vor der Notaufnahme verlief, war so sicher nicht geplant. Die gute Nachricht ist: Es besteht keine Lebensgefahr. Die Lehre aus der Geschichte? Vielleicht doch lieber beim IKEA-Regal bleiben. Das ist zwar auch eine Herausforderung, aber die Explosionsgefahr ist deutlich geringer. Ein Hoch auf die Vernunft und die soliden Produkte schwedischer Möbelhäuser!
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