Meine Damen und Herren, halten Sie Ihre Wanderflaschen bereit, denn in Garmisch-Partenkirchen fließt das Gold der Berge jetzt quasi direkt in den Mund. Man könnte es auch die flüssige Demokratisierung des Quellwassers nennen. Ja, Sie haben richtig gehört: Gleich vier neue Trinkwasserbrunnen sind aus dem Boden geschossen, um den durstigen Kehlen von Bürgern und Gästen Linderung zu verschaffen. Das ist doch mal eine Nachricht, die runtergeht wie ein kühles Blondes nach einer Bergtour. Endlich mal eine politische Entscheidung, die nicht nur auf dem Papier gut aussieht, sondern auch ganz konkret den Alltag versüßt. Und das Beste daran? Es ist nicht nur ein Service für den Bürger, sondern auch ein astreines Statement gegen die Plastikflut. Wer braucht schon überteuertes Wasser in Wegwerfflaschen, wenn man das beste Zeug direkt aus der Leitung, pardon, dem Brunnen zischen kann? Das ist gelebte Nachhaltigkeit, quasi im Vorbeigehen. Man stelle sich vor: Die Sonne brennt, man schlendert durch den Ort, und anstatt den Geldbeutel für eine schnöde PET-Flasche zu zücken, hält man einfach seine mitgebrachte Pulle unter den Hahn. Ein Hoch auf die Weitsicht des Gemeinderats! Das ist nicht nur bürgernah, das ist schon fast eine Liebeserklärung an die eigene Heimat und ihre Schätze. In diesem Sinne: Wasser marsch und Prost, Garmisch-Partenkirchen!