
Manche Abende nehmen eine Wendung, die man so nicht im Drehbuch hatte. Ein 19-Jähriger in Bad Tölz wollte sich offenbar nicht mit einer simplen Polizeikontrolle aufhalten lassen und startete eine Flucht, die mehr an 'Alarm für Cobra 11' als an eine beschauliche Nacht im Oberland erinnerte. Die wilde Fahrt endete, nachdem ein geplatzter Reifen Regie führte, nicht an einem Baum, sondern mit einem eleganten Satz über ein Brückengeländer direkt in die Isar. Der Fahrer, mit sportlichen 1,1 Promille unterwegs, konnte sich selbst befreien. Eine filmreife, wenn auch unfreiwillige Stunteinlage, die vor allem eines beweist: Alkohol und Autofahren ist die schlechteste Kombination seit Toast Hawaii.
Die Nacht in Bad Tölz ist normalerweise die reinste Oase der Ruhe. Doch kürzlich entschied sich ein 19-jähriger Autofahrer, dem Ganzen ein wenig mehr, sagen wir, Dynamik zu verleihen. Als eine Polizeistreife ihm signalisierte, dass man gerne mal einen Blick auf ihn und sein Gefährt werfen würde, interpretierte er das als Startschuss für sein persönliches Nachtrennen. Er trat aufs Gas, als gäbe es kein Morgen – oder zumindest keine Radarfalle.
Die Flucht war kurz, aber intensiv. Ein touchierter Randstein wurde dem Reifen zum Verhängnis, und plötzlich verwandelte sich das Auto in ein unkontrollierbares Geschoss. Die Gesetze der Physik, unbestechlich wie sie sind, sorgten für den Rest: Das Fahrzeug durchbrach ein Brückengeländer und nahm ein erfrischendes Bad in der Isar. Der junge Pilot konnte sich aus seinem sinkenden Schiff befreien und wurde von der Polizei, die nun eher als Wasserwacht agierte, geborgen. Ein Alkotest ergab, dass er mit 1,1 Promille wohl eher für eine Karriere als Bierzelt-Philosoph denn als Rennfahrer geeignet gewesen wäre. Am Ende des Tages musste ein Kran das Auto bergen und der junge Mann darf sich auf ein langes Gespräch mit dem Staatsanwalt freuen. Eine Lektion, die nasser und teurer kaum hätte sein können.